AKTUELLES

 

Energiesparmaßnahmen in der Kirchengemeinde

 

Die derzeitige politische Lage und die Notwendigkeit Ressourcen zu sparen, gehen natürlich auch an den Kirchengemeinden nicht vorbei.

 

Deshalb gelten ab sofort (also während der Heizperiode) folgende Regeln in unseren Gebäuden:

 

In der Kirche wird die Heizung erst dann angestellt, wenn 15 Grad unterschritten werden bzw. wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch wird,. da dies der Orgel schaden würde. Dies gilt nicht nur für Gottesdienste, sondern auch für Konzerte und Musikaufnahmen/Proben.

 

Das Gemeindehaus gilt als öffentliches Gebäude und wird somit nur noch auf 19 Grad geheizt, dies gilt auch für alle Gruppen, Kreise, Gremien/Ausschüsse und Vermietungen aller Art. 

 

Wir bitten Sie deshalb, sich entsprechend anzuziehen und hoffen, dass wir so unseren kleinen Beitrag leisten können, dass wir alle gemeinsam gut durch den Winter kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Evangelische Emmaus-Gemeinde Lohmar, Bereich Honrath

Gelebte Nachhaltigkeit

 

Seit 2021 sammeln wir nun mit großer Resonanz in der Hütte vor dem Gemeindehaus (Peter-Lemmer-Weg 20, 53797 Lohmar) Rohstoffe.

 

Folgende Dinge werden gesammelt:

 

-          Kronkorken die eingeschmolzen werden, der Erlös geht 1:1 an die Kinderkrebshilfe Bonn

-          Handys, Tabletts, Netzteile, Ladekabel, Headsets für den NABU

-          Wachsreste für die Fa. Sinnlicht, die daraus neue Kerzen herstellt

-          Weinkorken für die Fa. Doghammer aus Rosenheim, die daraus Schuhsohlen herstellt

-          Briefmarken für Bethel, diese werden von den Bewohner:innen in Bethel sortiert und weiter verkauft

-          Alte Brillenfassungen, die wir an Apollo weitergeben: so schafft ihre Spende Arbeit (Langzeitarbeitslose arbeiten in Projektgruppen von BrillenWeltweit die Fassungen neu auf) und Ihre Brille schenkt neues Sehen (die Brillen werden durch fachkundige Helfer kostenlos an Hilfsbedürftige in Afrika, Asien und Indien verteilt)

-          Leere Honiggläser, diese gehen an die Imkerin, die auf unserem Adventsmarkt ihren Honig verkauft

-     Lebensmittel für die Lohmarer Tafel

 

Darüber hinaus sammeln wir noch gut erhaltene Kleidung in dem Bethel-Container auf dem Parkstreifen gegenüber der Kirche (Peter-Lemmer-Weg 1).

 

 

Die Hütte ist zu folgenden Zeiten auf jeden Fall geöffnet: dienstags-freitags von 9-12 Uhr sowie dienstags nachmittags von 15:30 Uhr – 18:00 Uhr. Auch darüber hinaus schließen wir oft auf, doch das erfolgt ehrenamtlich und nicht zu festen Zeiten. Sollten Sie vorbeikommen und die Hütte ist verschlossen, legen sie die Spenden einfach vor den Eingang des Gemeindehauses, wir räumen sie dann später weg. Vorab ein herzliches Dankeschön für Ihr Engagement!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nähere Infos unter: Yoga-und-stimme.com

Friedensgebet (Vikarin Inga Waschke)

Guter Gott,
fassungslos stehen wir vor dir und ringen um Worte.
Die Nachrichten jeden Morgen seit dem 24. Februar
treiben uns Tränen in die Augen,
und es greift uns eiskalt ans Herz.
Rastlos zerbrechen wir uns den Kopf:
Was können wir tun? Wie können wir helfen?
Wie können wir diesen Krieg stoppen?
Wir tun, was wir können,
reden, spenden, gehen auf die Straße,
wird es reichen?
Du bist dochein Gott des Friedens und der Liebe,
wir brauchen dich jetzt
und rufen zu dir mit alten Worten,
mit Worten aus Psalm 55:

Öffne dein Ohr für mein Gebet, Gott!
Entziehe dich nicht meinem Flehen.
Gib auf mich acht! Antworte mir!
Ich bin verzweifelt und fassungslos.
Denn der Feind macht so viel Lärm,
Mir pocht das Herz in meiner Brust,
Todesangst hat mich überfallen.
Furcht und Zittern packen mich,
ein Schauern hat mich erfasst.
Da sprach ich: „Wenn ich doch Flügel hätte!
Wie eine Taube wollte ich davonfliegen
und mich woanders niederlassen.
Siehe, weit in die Ferne würde ich fliehen
und die Nacht in der Wüste verbringen.
Ich würde mich eilig in Sicherheit bringen,
vor dem Sturmwind, der über mich hinwegfegt.“
Mein Herr, verwirre doch ihre Sprache,
damit sie einander nicht mehr verstehen.
Denn ich sehe Gewalt und Streit in der Stadt:
Tag und Nacht kreisen sie um ihre Mauern.
Doch drinnen herrschen Elend und Not.
Verbrechen werden in ihrer Mitte begangen.
Öffne dein Ohr für mein Gebet, Gott!
Entziehe dich nicht meinem Flehen.

 

Du Gott des Friedens und der Liebe,
wir tun das Unsere, diesen Krieg zu beenden
und wünschen uns so sehr,
dass du die Kriegsverbrecher mit dem Strahl deiner Liebe triffst,
dass sie umfallen und vergessen, wie man hasst,
dass sie aufstehen und nur noch wissen, wie man liebt.
Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes
entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten
dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandkraft geben
will, wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns
selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft
überwunden sein.
Ich glaube,
dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind,
und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden,
als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet
und antwortet.

Liebe Gemeindeglieder,

 

Wir haben unser Läuteordnung überarbeitet. Wenn Sie nachlesen möchten, wann, warum und wie geläutet wird, dann schauen sie doch einfach einmal auf der entsprechenden Seite nach!