UNSERE GOTTESDIENSTE

  

Gottesdienste

WIR STARTEN WIEDER!

Da sich derzeit nur eine begrenzte Anzahl von Menschen zeitgleich in der Kirche aufhalten darf,

bitten wir um eine Vorabanmeldung

Telefonisch oder per Mail an das Gemeindebüro.

Anmeldeschluss ist jeweils am Freitag 11 Uhr für den darauffolgenden Sonntag.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

 

 

 

 

 

Sommerkirche:

 

05. Juli

4. Sonntag nach Trinitatis (Gal. 6, 2)

11.00 Uhr Gottesdienst 

Prädikantin Jeanette D’Ans

 

 

12. Juli

5. Sonntag nach Trinitatis (Eph. 2, 8)

11.00 Gottesdienst 

Prädikantin Jeanette D‘Ans

 

19. Juli

6. Sonntag nach Trinitatis (Jes 43, 1)

11.00 Gottesdienst 

Prädikantin Erich Mundt

 

26. Juli

7. Sonntag nach Trinitatis (Eph. 2,19)

11.00 Gottesdienst 

Pfarrer Jochen Schulze

 

02. August

8. Sonntag nach Trinitatis (Eph. 5, 8b.9)

11.00 Gottesdienst 

Pfarrer Oliver Bretschneider

 

09. August

9. Sonntag nach Trinitatis (Lk. 12, 48)

11.00 Gottesdienst 

Pfarrer Thomas Weckbecker

 

16. August

10. Sonntag nach Trinitatis (Ps. 33, 12)

10.00 Gottesdienst 

Pfarrerin Barbara Brill-Pflümer

 

23. August

11. Sonntag nach Trinitatis (1. Petr. 5, 5b)

10.00 Gottesdienst 

Pfarrerin Barbara Brill-Pflümer

 

30. August

12. Sonntag nach Trinitatis (Jes. 42, 3)

10.00 Gottesdienst 

Prädikantin Jeanette D‘Ans

 

Gottesdienste für Zuhause

Andacht zum 4. Sonntag nach Trinitatis (5.7.2020)

Das Video ist ab dem 05.07.2020 online

 

 

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. 

 

 

 

 

 

 

Am vergangenen Sonntag stand die Barmherzigkeit Gottes im Mittelpunkt; dieser Sonntag ruft uns dazu auf, es Gott gleich zu tun in unserem Denken und Handeln. Dazu der Wochenspruch für die kommende Woche aus dem Galaterbrief:

Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal 6,2)

 

 

Als Wochenpsalm ist diesem Sonntag der 42. Psalm zugeordnet:

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,

so schreit meine Seele, Gott, zu dir.

Meine Seele dürstet nach Gott,

nach dem lebendigen Gott.

Wann werde ich dahin kommen,

dass ich Gottes Angesicht schaue?

Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht,

weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?

Daran will ich denken

und ausschütten mein Herz bei mir selbst:

wie ich einherzog in großer Schar,

mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes

mit Frohlocken und Danken

in der Schar derer, die da feiern.

Was betrübst du dich, meine Seele,

und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,

dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Am Tage sendet der Herr seine Güte,

und des Nachts singe ich ihm und bete zu dem Gott meines Lebens.

Ich sage zu Gott, meinem Fels:

Warum hast du mich vergessen?

Warum muss ich so traurig gehen,

wenn mein Feind mich dränget?

Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, wenn mich meine Feinde schmähen

und täglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?

Was betrübst du dich, meine Seele,

und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,

dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist. Amen.

 

Liebe Gemeinde, 

den Predigttext zum heutigen Sonntag lesen wir im Brief an die Gemeinde in Rom im 12.Kapitel (Röm 12,17-21):

 

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.

Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln«.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

 

Ratschläge, Ermahnungen, Verhaltensregeln am Ende eines langen Briefes. Über elf lange Kapitel hinweg hat Paulus den Römern Gottes Handeln beschrieben. Gott liebt uns, trotz unserer Schuld - so lautet, ganz verkürzt, sein Fazit. 

Und dann kommt das zwölfte Kapitel im Römerbrief. Und hier fragt Paulus jetzt danach, wie wir als Christenmenschen uns denn diesem uns reich machenden Gott entsprechend verhalten können. Wie passt unser Leben zu dem, was Gott für uns tut? 

Und Paulus hat dann eine ganze Menge Ermahnungen an der Hand, die viele Bereiche unseres Lebens betreffen. Unser Predigttext ist nur ein kleiner Ausschnitt daraus.

 

Worum es Paulus dabei geht?

"Vergeltet nicht Böses mit Bösem." - so beginnt er. Warum vergelten Menschen Böses mit Bösem? Immer wieder ist das ja zu beobachten. Schon in Kindergarten und Schule gehört es zum Alltag: Wenn ein Kind getreten wird, tritt es zurück. Und bei uns Erwachsenen ist es ja nicht anders, nur oft subtiler. Wir bedienen uns anderer Mittel, wir treten nicht, aber wir reagieren schon. Wer uns weh tut, dem zeigen wir, was eine Harke ist. "Der kann schon noch was erleben." „Der bekommt sicher seine Quittung dafür.“ Ob es im Beruf ist, unter Freunden oder auch innerhalb von Familien: Wir sorgen schon dafür, dass wir zu unserem Recht kommen. Denn das ist ja scheinbar unser Recht: zurücktreten, wenn wir getreten werden. Wir setzen unser Recht durch, vielleicht weil wir sonst den Eindruck haben, dass uns das immer wieder passiert. Vielleicht, weil wir einfach sauer darüber sind, dass jemand anderes sich so etwas herausnimmt. Vielleicht, weil wir keine Schwäche zeigen wollen oder dürfen – so jedenfalls haben wir es gelernt: 

"Wehr dich! Die anderen müssen Dich respektieren, und das tun sie dann, wenn sie wissen, dass Du Dich wehren kannst." Sonst wirst du zum Looser, zum Opfer. Und das will ja keiner sein.

 

Nun redet Paulus hier nicht vom Verzicht auf Selbstverteidigung. Er redet nicht davon, dass wir denjenigen, der Böses tut, nicht daran hindern sollen, dieses Böse zu tun. 

Aber er redet wohl davon, wie und in welcher Form wir solchem Bösen begegnen. Er redet davon, dass wir einen Kreislauf von Gewalt nicht fördern sollen. Denn Gewalt erzeugt Gegengewalt, Böses erzeugt wieder Böses. Daraus kann schnell eine Spirale des Hasses entstehen. 

Und so ermahnt Paulus ausdrücklich, diese Logik von "Wie du mir, so ich dir" zu durchbrechen. 

 

„Vergeltet niemand Böses mit Bösem“; „Rächt euch nicht selbst“ - damit greift er Ermahnungen auf, die schon im Alten Testament angelegt sind und durch Jesus noch verschärft wurden. Der Grundsatz „Wie du mir, so ich dir“, er soll unter euch nicht gelten - so lautet die Botschaft des Apostels. Sondern: "Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden." 

Wir dürfen uns nichts vormachen: Unsere Welt im kleinen und großen ist ohne Streit offenbar nicht denkbar. Und darum ist Paulus mit seiner Einschränkung hier auch sehr realistisch: Er tut nicht so, als würden wir schon in einer vollendeten Welt leben. Er rechnet sehr wohl damit, dass es das Böse gibt. Und er setzt sich zugleich zum Ziel, das Böse zu überwinden. 

Dabei, sagt Paulus, liegt es zumindest in Teilen auch an uns, an jedem und jeder einzelnen. Auch durch uns entscheidet sich die Frage, ob Frieden oder Streit herrscht. Und das wissen wir alle: Frieden und Eintracht zu bewahren, ist eine ganz schön schwere Aufgabe. Wir kennen genug Fälle, wo es nicht funktioniert. Wo die Tür ein für allemal zu und kein Weg der Versöhnung mehr und sehen ist.

 

Das aber kann nicht unsere Haltung als Christenmenschen sein. So mahnt uns der Apostel, und er hat dazu seinen ganz eigenen Vorschlag, wie mit dem Bösen umzugehen ist: nicht durch Rüstung, durch starke Worte oder Gesetz. Vielmehr sollen wir Kohlen auf das Haupt unserer Feinde sammeln. Wir würden heute sagen: wir beschämen sie durch das Gute, so dass es ihnen richtig heiß und peinlich wird. Solche Überraschungseffekte gibt es ja. Der Gegner erwartet nicht von uns, dass wir ihm etwas Gutes tun. Schadenfreude würde er vielleicht erwarten, wenn es ihm schlecht geht. Aber Hilfe und Wohltaten von seinem Feind ist da das ganz Unerwartete. Das kann dann schon mal irritieren und aus dem Konzept bringen. Das ist das „Überraschungs-moment des Paulus“:  Bring die Menschen zum Staunen und lass sie sich wundern - und vielleicht geschieht genau das das Wunder und Frieden ist da!?

 

 "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." Damit schließt Paulus seine Ermahnungen und das klingt auch durchaus einleuchtend. Was Paulus will, ist ein Durchbrechen des Teufelskreises, eine Bewegung vom Bösen hin zum Guten. Eine solche Bewegung sieht Paulus als den Weg der Christenmenschen vor. 

Nicht, weil Christen bessere Menschen wären. Sondern weil sie vom menschenfreundlichen Gott herkommen. Sie sind keine Wundertäter und auch keine Welterneuerer, sondern beauftragt und befähigt, das weiterzugeben, was sie selbst empfangen haben. Weil sie selbst aus Gottes Gnade leben, können sie ihren Mitmenschen nicht ungnädig begegnen.   

 

Das ist der tiefere und letztlich auch der einzige Grund, warum Paulus uns Christen eine solche friedliche Lebenshaltung zumutet: weil wir erfahren haben, dass Gottes Liebe uns allen gilt - egal wie wir sind, egal welche Schuld auf uns lastet. Und weil wir dies erfahren haben, darum sind wir - in den Augen des Apostels - fähig, Liebe, Vergebung und Versöhnung weiterzutragen, sind wir fähig, so zu handeln, wie Gott es uns vorgemacht hat. 

Das ist unser Auftrag als Christenmenschen in dieser Welt - so schwer das im Konkreten auch manchmal sein mag - der Auftrag, Gottes Liebe weiterzutragen, sie sichtbar und greifbar werden zu lassen in unserer Lebenshaltung. Und die kann dann nicht mehr heißen: „Wie du mir, so ich dir“, sondern die heißt dann: „wie Gott mir, so ich dir“. Amen.

 

 

Gebet

Um deine Kraft zum Guten bitten wir, Gott:

lass uns einsehen, dass auch durch unsere Gedanken und Taten Böses überwunden werden kann;

stärke uns, dem Bösen mit Gutem zu begegnen 

und den Kreislauf des Bösen zu durchbrechen.

Du, Gott, bist die Güte.

 

Um deine Kraft zur Vergebung bitten wir, Gott:

dass wir denen vergeben können, die uns Unrecht tun;

dass wir denen barmherzig begegnen können, 

die schuldig geworden sind,

dass sie durch uns deine Barmherzigkeit erfahren.

Du, Gott, bist die Vergebung.

 

Um deine Kraft zur Liebe bitten wir, Gott:

lass uns liebevoll umgehen mit allen Menschen,

auch gerade mit denen, die uns unfreundlich begegnen;

hilf uns, alle Menschen in ihrer Würde als deine Geschöpfe zu achten.

Du, Gott, bist die Liebe.

 

Um deine Kraft zum Frieden bitten wir, Gott:

lass uns gewaltlos allen entgegentreten, 

die in Gewalt die Lösung sehen,

die mit Macht und Krieg ihr Spiel treiben;

lass uns immer wieder den Frieden suchen mit Menschen in der Nähe und in der Ferne.

Du, Gott, bist der Friede.

 

 

Lass deine Güte und deine Vergebung, 

deine Liebe und deinen Frieden

unter uns wachsen 

und mache uns zu Menschen, 

die deine Botschaft in dieser Welt leben.

Amen.

 

 

Als Lieder der Woche sind uns vorgeschlagen:

Eg 428 Komm in unsre stolze Welt

Eg 495 O Gott, du frommer Gott

 

Auch passend sind die Lieder 

Eg 425 Gib uns Frieden jeden Tag

Eg 430 Gib Frieden, Herr, gib Frieden

 

 

Segen

Gott segne uns und er behüte uns.

Er lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns seinen Frieden. Amen.

 

 

Für den heutigen Gottesdienst hat Ihr Presbyterium eine Kollekte festgelegt.

Die Landeskirche hat für die online-Kollekte stellvertretend ein Projekt zur "Bibelverbreitung in der Welt" ausgewählt, das Sie mit Ihrer Spende unterstützen können. 

Unter diesem link können Sie online spenden: 

https://www.kd-onlinespende.de/organisation/ev-kirche-im-rheinland/display/frame.html

 

 

 

 

 

Andachten der letzen Wochen zum  hören

Online ab 21.06.2020

Gottesdienst zu Mittsommer und Johannistag     21.6.2020

Liturgie Pfarrerin Barbara Brill-Pflümer

Predigt  Vikarin Inga Waschke

An der Orgel Margarita Wanner

Gesang Wolfgang Reisert

Andacht zum Sonntag Trinitatis  (7.6.2020)

Lesung zum Pfingstmontag

Andacht

ZUM PFINGSTSONNTAG

Dieses Video ist ab Sonntag 0:15 Uhr online 

Liturgie Vikarin Inga Waschke

Predigt Pfarrerin Barbara Brill-Pflümer

An der Orgel Margarita Wanner

Gesang Wolfgang Reisert

 

 

 

 

 

 

Zum Sonntag Exaudi am 24.05.2020

Zum Sonntag Rogate am 17.05.2020

Andacht zum Sonntag Rogate am 17.05.2020

zum Sonntag Kantate  am 10.05.2020

Gottesdienste werden jetzt digital gefeiert

Wo sind im Kirchenkreis Gottesdienste als Audiodatei oder Video oder livestream zu finden?

Andacht zum Hören, Mitmachvideo für Kinder, Livestream, Videogruß...

 Eine Terminübersicht über digitale Gottesdienste in der Evangelischen Kirche im Rheinland finden sie hier.

Ausgangskollekten 

 

Da wir zur Zeit leider keine Gottesdienste miteinander feiern können, hat das Presbyterium beschlossen,

für jede Ausgangskollekte

50,00 EUR für die festgelegten Zwecke weiter zu leiten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen und Ihrerseits den Betrag, den Sie sonst in die Kollekte werfen würden, an uns weiter leiten.

Sie können uns gerne einen Brief in den Briefkasten am Peter-Lemmer-Haus  werfen, oder das Geld überweisen an unser Konto bei der KSK Köln, IBAN DE77 3705 0299 0010 0005 03.

Sollten die gesammelten Kollekten unter dem Betrag von 50,00 EUR liegen, wird der Rest aus der Diakoniekasse unserer Kirchengemeinde übernommen.

Im April sind folgende Ausgangskollektenzwecke festgelegt:

 

05.04.2020 Diakonische Kinder- und Jugendhilfe / Spezielle medienpädagogische Angebote und Projekte rund um die digitale Kommunikation für Jugendliche, die kein behütetes Elternhaus haben.

 

09.04.2020 Äthiopien EOC DICAC  / Förderung von alternativen Einkommensmöglichkeiten zur Verhinderung von weiterer Abholzung der Wälder zwecks Verkauf von  Feuerholz

 

10.04.2020 Themensonntag für Gefährdete / Hilfe für Wohnungslose, Inhaftierte und Suchtkranke

 

11.04.2020 Brot für die Welt / Hunger nach Gerechtigkeit 

 

12.04.2020 Brot für die Welt

 

19.04.2020 Integrations- und Flüchtlingsarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland

 

26.04.2020 Bildungs- und Begegnungsarbeit im Ausland Talitha Kumi / Bildungszentrum nahe Bethlehem im Heiligen Land. 1851 von Kaiserwerther Diakonissen gegründet, liegt die Trägerschaft für die Schule heute beim Berliner Missionswerk.

 

Auch Spenden im Internet-Klingelbeutel sind möglich

Als Schutzmaßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus werden in der rheinischen Kirche flächendeckend und über mehrere Wochen Gottesdienste abgesagt. In die Kirchenkollekte kann aber dennoch gespendet werden: über den Internet-Klingelbeutel.

 

Die Abwicklung läuft über  das Spendenportal der KD-Bank auf dem nun auch als zusätzliche  Zahlungsmethode Paypal angeboten wird. Spenderinnen und Spender erhalten auf Wunsch für jede Spende eine Zuwendungsbestätigung, die einkommensteuermindernd eingesetzt werden kann.